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Kreis Wesel: Die Arbeitslosenquote auch im Kreis Wesel ist weiter gesunken. Sie liegt jetzt bei 8,9 Prozent. Damit suchen derzeit noch knapp 20.400 Menschen bei uns einen Job - wieder 700 weniger als im Oktober.
Und das, obwohl die Zahl der Arbeitslosen zu Beginn des Winters "normalerweise" ansteigt. Wegen der milden Temperaturen in diesem Jahr blieb diese Entwicklung bislang aber aus. Die witterungsabhängigen Branchen melden kaum Einschränkungen. Gleichzeitig macht sich die weiter anziehende Konjunktur bemerkbar.
Außerdem positiv: Die Unternehmen fragen wieder mehr Arbeitskräfte nach. Deshalb würden auch mehr berufliche Qualifikationen angeboten. Das entlaste den Arbeitsmarkt zusätzlich.
Kreis Wesel/Düsseldorf: Das Land will sparen, und die Natur könnte darunter leiden. Die Biologischen Stationen in NRW müssen mit weiteren Kürzungen rechnen. Der Dachverband befürchtet, dass sogar einige Standorte geschlossen werden könnten. Auch die Station in Wesel ist seit Jahren von den Einsparungen betroffen und musste schon Personal entlassen. Geschäftsführer Johan Mooij sagte uns im Radio K.W.-Interview, dass er auf der einen Seite Verständnis für die finanzielle Lage des Landes habe:
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Die Biologische Station kümmert sich um die Tier- und Pflanzenwelt im Kreis und betreut die Naturschutzgebiete. Weitere drastische Kürzungen könnten die Existenz der Station gefährden.
Kamp-Lintfort: Die Polizei sucht nach einem Autofahrer, der in der vergangenen Nacht auf der Xantener Straße Ladung verloren hat. Beamte hatten den Müll auf einer Streifenfahrt entdeckt.
Er muss auf einer Fahrt durch das Waldgebiet Leucht von der Ladefläche eines Wagens gefallen sein. Auf etwa einem halben Kilometer Länge lagen mehrere Bretter, eine Mikrowelle, ein Bürostuhl, eine Matratze und etliche Müllsäcke auf der Fahrbahn. Noch bevor die Polizisten die Straße absperren konnten, fuhr eine LKW-Fahrerin über den Müll. Sie blieb aber unverletzt. Mitarbeiter des Kamp-Lintforter Betriebshofes reinigten die Straße anschließend. Dafür musste sie für mehr als eineinhalb Stunden gesperrt werden.
Geldern/Wesel: Zwei junge Männer aus Wesel sind Polizisten in Geldern im Nachbarkreis Kleve ins Netz gegangen. Eigentlich führten die Beamten gerade eine Geschwindigkeitskontrolle durch, als ihnen der Wagen der beiden aus einem anderen Grund auffliel. Die Insassen hatten offenbar einen Beutel mit einer weißen Substanz aus dem Fenster geworfen. Die spätere Überprüfung ergab, dass es sich dabei um Amphetamine handelte. Die beiden Weseler wurden festgenommen. Der Fahrer musste außerdem eine Blutprobe abgeben. Offenbar hatte er vor der Fahrt selber etwas genommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Moers: Auch in der Vorweihnachtszeit müssen Autofahrer für die Parkplätze in der City bezahlen. Das hat die Ampelkoalition beschlossen.
Die CDU kam mit ihrem Antrag nicht durch. Sie wollte Moers als Einkaufsstadt attraktiver machen und so noch mehr Kunden in die die vorweihnachtliche Innenstadt locken. Damit sollten die Einzelhändler für die schlechte Baustellenplanung und die dadurch entstandenen Umsatzeinbußen entschädigt werden. Im vergangenen Jahr hatte eine Großbaustelle auf der Uerdinger Straße kurz vor dem Fest für Ärger gesorgt.
Wesel: Für die Postkunden in Obrighoven ändert sich ab heute nur die Anlaufstelle, der Service bleibt. Das verspricht die Post zum Umzug ihrer Partnerfiliale.
Die Zweigstelle an der Tannenstraße 5 macht heute dicht; dafür übernimmt das Glaskunst-Geschäft an der Feldstraße die Kundenbetreuung. Das Post-, Postbank- und Fernmeldegeheimnis bleibt weiterhin absolut gewahrt, versichert das Unternehmen. Der neue Partner und das Team seien dazu ebenso verpflichtet wie alle anderen Mitarbeiter.
Berlin/Dinslaken: "Keine Entscheidung ist momentan eine gute Entscheidung" - der SPD-Bundestagsabgeordnete für Dinslaken, Wolfgang Grotthaus, hat die Vertagung in Sachen Kohleausstieg begrüsst. Im RADIO K.W.-Interview sagte Grotthaus, der Bergbau sei als Energiequelle für die Zukunft zu wichtig. Seine Fraktion plädiere deshalb für einen Zukunftssockel mit 6 bis 8 Millionen Tonnen Kohle im Jahr:
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Bei einem Spitzentreffen in Berlin hatten sich die Minister Steinbrück, Glos mit den Ministerpräsidenten von Ruhr und Saar sowie den Spitzen von IGBCE und RAG nicht auf einen Ausstieg einigen können. Eine Entscheidung soll jetzt im kommenden Frühjahr fallen.
Berlin/Rheinberg: Die Kreisvorsitzende der CDU, Marie-Luise Fasse, hat die Vertagung der Entscheidung in Sachen Kohle bedauert. Im RADIO K.W.-Interview sagte Fasse, die betroffenen Regionen hätten damit noch immer keinen verlässlichen Rahmen erhalten, um für die Zeit nach dem Bergbau vernünftig planen zu können. Einen Sockelbergbau auf Staatskosten oder Steuermitteln, das dürfe es auf keinen Fall geben:
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Der Bund, die Kohleländer NRW und Saarland sowie die RAG und die IGBCE hatten sich bei einem Spitzentreffen in Berlin nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen können. Die Kohlefrage soll jetzt im Frühjahr 2007 entschieden werden.
Wesel: Das sogenannte Weseler Bahnhofsprojekt "Markthalle", spaltet Wesels Politik in zwei Lager. Das zeigte die gestrige Präsentation durch den Investor Hermann Tecklenburg im Ausschuss für Stadtentwicklung.
Während sich die SPD und FDP Fraktion für das Projekt aussprach, äusserten sich sowohl CDU als auch Grüne kritisch. Die Markthalle mit kleinen Läden und Restaurants gehe zu Lasten der Weststadt mit dem Kornmarkt. Auch dass der Investor keine klaren Preise für den Ankauf des städtischen Grundstücks und Abriss des alten Hotelgebäudes nannte sorgte bei CDU und Grünen für Unmut. Auch ein von der Stadt unbeantworteter Fragenkatalog der Grünen verhinderte die erwartete Zustimmung. Mitte Januar 2007 soll das Projekt jetzt weiter diskutiert werden.
Investor Tecklenburg will erst grünes Licht vom Rat um dann Preise auf den Tisch legen. Es habe keinen Zweck mit Mietern zu verhandeln ohne eine Planungssicherheit zu haben.
Kreis Wesel: Nur noch ein Viertel aller Bäume im Kreis Wesel ist gesund - Das geht aus den jüngsten Berichten von Umweltminister Eckhard Uhlenberg und dem Forstamt Wesel hervor.
Besonders dramatisch ist der Zustand der Fichten in unserer Region. Aufgrund eines verregneten Frühjahres und einer langen Trockenperiode im Sommer wurde die Nadelbaumart erheblich geschwächt. Hinzu kam ein ungewöhnlicher Befall von Borkenkäfern.
Hamminkeln: Ab 2008 soll es in Hamminkeln mehr Gerechtigkeit bei den Wassergebühren geben. Soll heißen, daß das Regenwasser getrennt vom Abwasser abgerechnet wird. Das teilten gestern Bürgermeister Holger Schlierf und Kämmerin Maria Kischka mit.
Für Hausbesitzer und Firmen mit großflächig versiegelten Flächen wird es teurer, für Hausbesitzer mit Schotterflächen, begrünten Dächern oder Regenwasserauffangeinrichtungen billiger. Ende Januar bekommen die Hamminkelner Bürger mit dem Steuerbescheid ein entsprechendes Info-Blatt zugeschickt. Betroffen sind rund 5.000 Hauseigentümer.
Eishockey: Regionalliga-Schlusslicht GSC Moers hat sich im Kampf gegen den Abstieg Verstärkung geholt. Vom Ligakonkurrenten EC Bergisch Land kommen Tobias und Simon Grossecker. Beide Spieler haben Erfahrung aus Spielen in der 2. Bundesliga, Oberliga und Regionalliga. Neu mit von der Partie ist auch Juniorennationalspieler Volker Peltzer aus dem Nachwuchs der Krefeld Pinguins. Der GSC Moers ist nach 16 Spielen noch immer ohne Sieg. Am kommenden Samstag müssen die Moerser beim ESV Bergisch Gladbach ran.
Berlin/Kamp-Lintfort: Das ist ein guter Tag für den Bergbau - der Betriebsrat der Zeche West, Friedhelm Vogt, hat die Vertagung in der Kohlefrage begrüsst. Es mache Sinn, sich noch einmal intensive Gedanken über einen langfristigen Restbergbau zu machen. Damit übte Vogt im Radio K.W.-Interview zugleich auch Kritik an denjenigen, die jetzt für das komplette Aus der heimischen Kohleförderung plädieren:
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In Berlin hatte sich eine Spitzenrunde mit mehreren Bundesministern, den Ministerpräsidenten von Ruhr und Saar sowie den Spitzen von Ruhrkohle AG und IGBCE nicht auf eine gemeinsame Marschroute zum Kohleausstieg einigen können. Eine endgültige Entscheidung soll im kommenden Frühjahr fallen.
Neukirchen-Vluyn: Ganz nach Plan ist am Vormittag der Grundstein für den Neubau der Firma Kerrygold im Gewerbepark Genend gelegt worden. Hier entstehen jetzt ein Verwaltungsgebäude sowie Lager- und Produktionseinheiten für rund einhundert Mitarbeiter. Neukirchen-Vluyns Bürgermeister Bernd Böing freute sich gemeinsam mit Geschäftsführer Gisbert Kügler über den Fortschritt der Bauarbeiten. Von dem Entschluss, von Krefeld in den Kreis Wesel umzusiedeln sei er immer noch begeistert, so Kügler im Radio KW.-Interview:
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Kerrygold investiert in die neue Niederlassung mehr als 12 Millionen Euro. Der Einzug ist für spätestens August 2007 geplant.
Hamminkeln: Der vermisste 39jährige aus Brünen ist gefunden. Beamte der Autobahnpolizei stoppten seinen Wagen in der Nähe von Aschaffenburg. Das Auto war zuvor bundesweit zur Fahndung ausgeschrieben worden.
Der Mann war gestern mittag von seinem Arbeitgeber als vermisst gemeldet worden, nachdem er den Betrieb völlig unvermittelt verlassen hatte und in unbekannte Richtung davongefahren war.
Mehr als 100 Polizisten, 20 Mitarbeiter des THW und Hundeführer aus den Niederlanden hatten danach die Suche aufgenommen. Warum der Hamminkelner sich urplötzlich aus dem Staub machte und wohin er wollte, ist noch nicht geklärt.
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Ruhr 2010
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