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Risiko "Pille"

Risiko "Pille"

Wer weiß wie viele Frauen nehmen sie täglich - die Antibabypille. Doch dieses kleine Verhütungsmittel ist gar nicht immer so ungefährlich. Immer häufiger löst die "Pille" Thrombosen und daraufhin lebensgefährliche Lungenembolien, Hirnschläge und Herzinfarkte aus.

 

Das Blut kann durch die Hormone dicker werden, bis eine Vene oder Arterie verstopft und somit die Sauerstoffzufuhr nicht mehr richtig gegeben ist. Im schlimmsten Fall löst sich dieser Blutpropf, der die Vene bzw. Arterie verstopft, und wandert bis in die Lunge - dann spricht man von der Lungenembolie - oder bis ins Herz: man hat einen Herzinfarkt; oder bis ins Gehirn: es kommt zum Hirnschlag.

 

Die "Pille" alleine erhöht das Risiko eine Thrombose zu bekommen um das 2- bis 5-fache. Vor allem die "Pillen" der dritten und vierten Generation haben ein doppelt so hohes Risiko als ältere Pillen der ersten und zweiten Generation.

 

Das Interview von Radio K.W.-Reporterin Sandra Rose mit der phlebologischen Fachärztin Fr. Dr. Bachus aus Wesel mit den Wichtigsten Infos gibt es hier ausführlich zum Nachhören: 

Testen lassen kann man sich in der Gerinnungsambulanz. Die Überweisung kann z.B. der Haus- oder Frauenarzt ausstellen.

Quellen: Fr. Dr. Elke Bachus; gzrr.de


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