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Grafen-Galerie Moers

So soll der neue Hoffnungsträger der Homberger Straße im Jahr 2016 aussehen.

Das Moerser Zentrum wird um ein Einkaufszentrum reicher: Die Grafen-Galerie soll anstelle des alten Horten-Gebäudes entstehen, das seit Jahren mit den leerstehenden Räumen zum Stadtbild beiträgt. Nach dem ursprünglichen Plan sollte noch im Januar 2014 mit den Abrissarbeiten und im Mai dann mit den Bauarbeiten der Grafen-Galerie in Moers begonnen werden - doch es konnte erst im November 2014 mit den Abrissarbeiten begonnen werden. Laut Abrissfirma sollen die Gebäude Ende Januar dem Erboden gleich sein, im Anschluss daran soll das Einkaufszentrum gebaut werden.

Frühjahrseinkäufe 2017 in der Grafen-Galerie

Der angestrebte Fertigstellungstermin wurde von ursprünglich Ostern 2016 auf das Frühjahr 2017 verlegt – damit wird die Eröffnung mindestens ein Jahr später als ursprünglich geplant durchgeführt. Verzögerungen beim Erwerb des alten C&A-Grundstücks seien die Gründe. Seitens der Bürgerinnen und Bürger gibt es nicht nur Begeisterung über das neue Einkaufszentrum, auch einige Bedenken beim Bau des neuen Moerser Shoppingerlebnisses sind hörbar. Brigitte van der Jagt, Chefin des Immobilien-Entwickler CharterHaus, musste aufgrund von Einwänden einiger Bürger Kompromisse beim Bebauungsplan eingehen. Ein Geschoss auf der Rückseite des Komplexes soll nun um einiges niedriger gebaut werden als gedacht, da sonst eine zu starke Verschattung der Nachbargrundstücke der Fall wäre. Auch bei der Verkehrslenkung musste sie einem Kompromissvorschlag zustimmen. Auf der Otto-Hue-Straße bleibt es wie bisher beim Einbahnstraßenverkehr.

Als Erweiterung der Innenstadt geplant 

Die Grafen-Galerie soll bewusst Hand in Hand mit den bisherigen Einzelhändlern in Moers arbeiten. Sie hoffen, dass das Einkaufszentrum eine Art Anker darstellt und die Homberger Straße neu belebt. Denn mit dem Weggang von C&A ist die damals florierende Einkaufmeile zum Moerser Sorgenkind geworden. Mit der Grafen-Galerie soll die Innenstadt mit mehr Attraktivität punkten können - und so Leute aus dem gesamten Kreisgebiet anlocken.


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