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Radio K.W. Buchtipp

Radio K.W. blättert in dieser Woche zwischen tausenden von Seiten – wir lesen Bücher! Fünf Redakteure stellen Ihnen fünf Exemplare vor, die im Regal nicht fehlen sollten.

Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Sie, Lou, eine antriebslose, humorbegabte 26-Jährige aus bescheidenen Verhältnissen, verliert ihren Job - er, Will, ein vom Leben mit Geld, beruflichem Erfolg und scharfer Freundin gesegneter Hyper-Aktiver, verliert durch einen Unfall seine Bewegungsfähigkeit und sitzt nun für immer gelähmt im Rollstuhl. Sie will einfach nur leben – und wird seine Pflegerin, er will einfach nur sterben – und das in einem halben Jahr. Eine traurige, traumhafte, dramatische und vorsichtige Liebesgeschichte.

Celina von Schweinichen:

Mayas Tagebuch von Isabel Allende

Die 19-jährige Maya flüchtet vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, vor Prostitution und Drogen. Sie landet mit ihrer Großmutter auf einer abgelegenen Insel in Chile. Dort wohnt sie bei einem alten Freund der Familie. Nach und nach erfährt sie verstörende Geheimnisse ihrer Familie. Für Maya beginnt ihr größtes Abenteuer: Sie entdeckt ihre Seele. Plötzlich tauchen jedoch Gestalten aus ihrem früheren Leben auf. Alles gerät außer Kontrolle.

Stefanie Hain:

Die Nachhut von Hans Waal

Als der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in einem geheimen Bunker nahe des Autobahndreiecks Wittstock zur Meuterei: Nach mehr als 60 Jahren unter der Erde ist die eiserne Disziplin von vier alten Männern der Waffen-SS endgültig erloschen und sie beschließen den Ausstieg. Ans Tageslicht treten vier schwer bewaffnete Gespenster der Vergangenheit. Verfolgt von begeisterten brandenburgischen Neonazis, gejagt von Ärzten und der Polizei und begleitet von Fernsehleuten, die zunächst die große Story wittern, bevor sie das ganze Drama der verstörten Opas begreifen, schlagen sie sich durch das wiedervereinigte Deutschland bis in die "Reichshauptstadt" vor.
Hans Waal erzählt diese raffiniert konstruierte Geschichte aus drei Perspektiven, die zugleich unseren Umgang mit der Vergangenheit symbolisieren: der Tagebuch-Perspektive eines alten Nationalsozialisten, der einer linken Politikerin und der eines jungen Kameramannes. Eine amüsante, nichtsdestotrotz tiefsinnige Reflexion über unseren Umgang mit der Vergangenheit und den Umgang der Vergangenheit mit unserer Gegenwart.

Marc Torke:

Antonio im Wunderland von Jan Weiler

Der italienische Gastarbeiter Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reihenendhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Seine Töchter haben deutsche Männer geheiratet, und jetzt wartet ein entspanntes Rentnerdasein auf ihn. Wenn da nicht noch ein unerfüllter Traum wäre: Amerika. Da muss er hin - und sein Schwiegersohn muss mit. Nach dem Bestseller "Maria ihm schmeckt's nicht" der zweite Band über ein italienisches Gastarbeiterschicksal in Deutschland.

Natascha Brücker:

Kinder der Freiheit von Ken Follet

Die Familiensaga ist der 3. Teil der Jahundert-Triologie von Ken Follet. Sie spielt in Deutschland in der Zeit nach dem Mauerfall. Rebecca Hoffmann lebt in Ostberlin. Durch Zufall erfährt sie, dass ihr eigener Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi beobachtet hat. Sie stellt ihn zur Rede und macht einen Fehler, der für ihre Familie verhängnisvolle Folgen haben wird. Zeitgleich befindet sich George Jakes, Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy, in den USA. Mitten im Kampf der Bürgerrechtsbewergung gegen Intoleranz und Ungerechtigkeit muss er erfahren, was es heißt, farbig zu sein. Der Republikaner Cameron Dewar kämpft als CIA-Agent für seine Überzeugungen. Das ist nicht leicht in einer Welt aus Lügen und Intrigen. Dimka Dworkin, Berater von Nikitia Chruschtschow erlebt mir, wie sich die Sowjetunion und die USA bekriegen. Seine Schwester Tanja ist als Journalistin immer an den entscheidenden Orten. Der Roman erzählt von miteinander verbundenen Schicksalen von Menschen aus Ost und West. Alles vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Veränderungen von den 60ern bis zum Ende der 80er.

Sebastian Falke:

Du bist das Böse von Roberto Constantini

Rom 1982 – alle verfolgen gespannt das WM-Endspiel Italien gegen Deutschland. Währenddessen wird eine junge Angestellte des Vatikan ermordet. Der Commissario Balistereri nimmt den Fall nicht so ernst. Über 20 Jahre später ist der Mörder daher immer noch unbekannt. Doch plötzlich gibt es wieder aktuelle Gründe, den Fall zu lösen. Nach all den Jahren ist es für Balistereri jedoch alles andere als leicht, Licht in das Dunkel zu bringen und er muss einige Opfer bringen...

Stefanie Askemper:


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