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Sicherer PC

Am 30. November 2016 ist Tag der Computer-Sicherheit. Wie Sie Ihren Computer etwas sicherer machen, das zeigen wir Ihnen.

Drei Tipps für Sie

1) Virenscanner verwenden

Der erste Schritt in Richtung eines sicheren PCs ist die Verwendung eines Virenscanners. Installieren allein reicht nicht - werden keine automatischen Scans durchgeführt, sollten Sie regelmäßig selbst einen Virenscan starten. Anti-Virus-Programme sorgen dafür, dass Viren keinen Zugriff auf Ihren Rechner bekommen. Viren sind die ältesten Schadprogramme. Um sich auf einem PC zu verbreiten, brauchen Sie die "Hilfe" eines Computerbenutzers - eine virenbelastete Datei muss von außen auf den Computer gelangen. Anti-Viren-Programme sind quasi das Immunsystem eines PCs und die letzte Hürde für bösartige Software. Sie verwenden entweder eine Datenbank mit den „elektronischen Fingerabdrücken“ von schon bekannter Schadsoftware oder sie überprüfen neue Programme und blocken sie, wenn sie sich verdächtig verhalten. Für gut befunden wurden beispielsweise AntiVir und avast - beide Programme sind kostenlos.


2) Sichere Passwörter

Wer mit seinem Computer viel im Internet unterwegs ist, der muss zwangsläufig Passwört verwenden - wenn er sich bei unterschiedlichen Diensten wie zum Beispiel Online-Shops oder Mail-Programmen anmeldet. Um es einfacher zu haben, verwenden viele Nutzer gleiche oder zumindest ähnliche Passwörter für unterschiedliche Seiten. Ein fataler Fehler: So können sich Hacker leicht Zugriff zu vielen Konten verschaffen. Generell gilt für Passwörter: Sie sollten mindestens acht Zeichen lang sein und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen sein. Vermieden werden sollten persönliche Daten wie den eigenen Namen, Familien- oder Haustiernamen oder Geburtsdaten. Gängige Tastaturmuster wie 1234abcd sollten ebenfalls nicht benutzt werden. Und: Wenn möglich, sollten die Wörter nicht im Wörterbuch vorkommen. Kleiner Tipp: Nehmen Sich doch eine Songzeile wie zum Beispiel aus Tim Bendzkos Lied "Keine Maschine". "Ich Bin Doch Keine Maschine" - aus den Anfangsbuchstabe der Wörter wird IBDKM, mit einer Zahl und Sonderzeichen haben Sie dann ein sicheres Passwort. Damit man sich dann noch alle Passwörter merken kann, gibt es sogenannte Passwort-Manager - die kann man sich kostenlos herunterladen, zum Beispiel KeePass. Dort können Sie alle Passwörter eintragen, geschützt wird das ganze mit einem sicheren Passwort und so müssen Sie sich nur noch ein Passwort merken.


3) Back-Ups erstellen

Falls der Computer doch mal abstürzt, können Daten verloren gehen. Deswegen ist es wichtig, diese regelmäßig zu sichern. Das geht am besten mit einem einfach USB-Stick oder einer externen Festplatte. Besonders wichtige Dateien wie Fotos oder Arbeitsdokumente sollen ja nicht verloren gehen. Senden sie diese an den gewünschten Speicherplatz. Das geht, indem Sie den Stick oder die Festplatte über den USB-Anschluss mit dem PC verbinden. Dann das Dokument oder Foto mit einem Rechtsklick auf der Maus anklicken. Wählen Sie die Option "Senden an" und drücken Sie auf den gewünschten Speicherart. Kopieren und einfügen bzw. strg+c und strg+v funktioniert ebenfalls.

 

 

 


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