
Viele Störche kehren gerade in den Kreis Wesel zurück. Die ersten wurden etwa schon auf der Bislicher Insel gesichtet. Aber auch in Rheinberg oder Hamminkeln hoffen wieder viele, dass die Nester angenommen werden. Unsere Region hat sich zu einem echten Hotspot entwickelt. Letztes Jahr gab es kreisweit 114 Brutpaare. Damit liegen wird in NRW auf Platz Zwei. Immer mehr Störche überwintern außerdem bei uns. Eine genaue Zahl dazu gibt es allerdings nicht. In Bislich lässt sich das Nest an der Kirchenwoy wieder per Live-Stream beobachten. Mehr dazu hier.
Störche haben Nahrungsspektrum erweitert
Nicht überall gibt es die passende Umgebung für ein neues Storchennest. Immer Tiere lassen sich mittlerweile irgendwo ohne eine Nisthilfe nieder. Dann nutzen sie etwa Bäume als Horstgrundlage, sagen die Experten. Dazu zählten u.a. Pappeln. Immobilienbesitzer, die etwa Wagenräder aufstellen wollten, sollten darauf achten, dass der Standort Störchen genügend Nahrung bietet. In den Schnabel kommen nicht nur Frösche. Mittlerweile fressen Störche auch Regenwürmer, Engerlinge und selbst Mäuse.