Anzeige
130 Einkommensmillionäre im Kreis Wesel - Kritik von NGG
Teilen:

130 Einkommensmillionäre im Kreis Wesel - Kritik von NGG

Die NGG beklagt eine wachsende Schere zwischen Arm und Reich - auch im Kreis Wesel. Sie appelliert an die Bundestagsabgeordneten, den sozialen Kurs zu halten.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 09:52

Anzeige

Die Gewerkschaft NGG beklagt ein hohes Gefälle zwischen Normal- und Spitzenverdienern im Kreis Wesel. Bei uns gibt es demnach fast 130 Einkommensmillionäre. Auf einen kommen dabei über 1100 Beschäftigte, die darauf achten müssen, über die Runden zu kommen. Die NGG spricht von einer wachsenden Schieflage. Sie appelliert an die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD im Kreis, beim anstehenden Reformpaket den sozialen Kurs zu halten. Auf keinen Fall dürfte etwa Arbeit stärker besteuert werden als Kapitaleinkommen wie Zinsen, Dividenden von Aktien oder Kursgewinne beim Verkauf von Wertpapieren.

Anzeige

Forderung nach höherem Spitzensteuersatz

Anzeige

Die heimischen Bundestagsabgeordneten müssten jetzt dafür sorgen, dass „die anstehenden Reformen der Bundesregierung bei Steuern, Rente, Gesundheit & Co. die Kluft zwischen Arm und Reich überwinden und nicht noch größer machen“, so die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Dabei dürften eine Vermögenssteuer und ein höherer Spitzensteuersatz keine Tabus sein. Außerdem fordert die NGG Nordrhein Schwarz-Rot auf, „den Mut zu haben, das Ehegattensplitting abzuschaffen“. Es mache Jobs für Frauen oft unattraktiv und fördere damit überkommene Rollenbilder.

Anzeige
Anzeige
Anzeige