
In Duisburg haben rund 3000 Menschen für soziale Gerechtigkeit demonstriert. Unter dem Motto "Ruhrpott-Rebellion" zogen sie am Samstag durch die Stadt. Die IG Metall und weitere Bündnispartner hatten dazu aufgerufen. Sie protestieren damit unter anderem gegen längere Arbeitszeiten, ein höheres Rentenalter und Kürzungen bei den Sozialleistungen. Die Kundgebung war erst der Anfang. Am Samstag (11.7.) geht die Ruhrpott-Rebellion in Oberhausen weiter - mit einer Fahrraddemo. Hier gibt es die Infos.
Hohe Beteiligung als "starkes Zeichen"
Die Gewerkschaften und Bündnispartner der "Ruhrpott Rebellion" sehen in den aktuellen Debatten eine einseitige Belastung von Beschäftigten, Familien und Rentnern. Mit der hohen Beteiligung haben die Demonstranten laut IG Metall Duisburg-Dinslaken ein starkes Zeichen gesetzt. Der Sozialstaat müsse gestärkt und dürfe nicht als reiner Kostenfaktor abgebaut werden. Soziale Sicherheit sei die Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt.