37 Einsätze - Kreispolizei zieht Halloween-Bilanz

Die Nacht zu Allerheiligen gehört als Halloween inzwischen zu den einsatzreichsten Nächten der Polizei. Auch dieses Jahr musste sie wegen Eierwerfern und Randalierern ausrücken.

Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht in Nahaufnahme (Symbolbild). 
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© pattilabelle/Fotolia.com

Süßes oder Saures - das ist das Motto an Halloween. Auch dieses Jahr hatte die Kreispolizei in der Nacht zu Allerheiligen einiges zu tun, wenn auch weniger als im Vorjahr. Unter anderem berichtet die Polizei von Randalierern, Ruhestörungen und Sachbeschädigungen, etwa durch den Wurf von Eiern auf Häuser oder Wohnungen. Außerdem gab es einzelne Körperverletzungen. Insgesamt 37 Halloween-Einsätze zählte die Kreispolizei. Das sind deutlich weniger als noch im Vorjahr: Bei 61 Einsätzen waren 2018 auch drei Rettungskräfte in Moers angegriffen und verletzt worden.

Duisburger Polizei kontrollierte Poser- und Tuningszene

Von ähnlichen Einsätzen berichtet auch die Duisburger Polizei. Sie musste am Meidericher Bahnhof eine Schlägerei auflösen und 30 Platzverweise aussprechen. Allerdings nutzte sie die Halloween-Nacht auch für Schwerpunkt-Kontrollen in der Tuningszene. So wurde der Bereich rund um die L1 und den Hamborner Altmarkt kontrolliert, dort soll die Szene häufig unterwegs sein. Ein Auto wurde wegen eines unzulässigen Fahrwerks aus dem Verkehr gezogen. Rund 40 andere Autofahrer wurden angehalten - etwa wegen technischer Mängel am Auto. Fast 30 weitere Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Spitzenreiter war der Fahrer eines schwarzen Audi A6: Bei erlaubten 50 km/h ist er mit 93 km/h über die Duisburger Straße in Richtung Neumühl gefahren. Dafür erwarten ihn eine Geldbuße von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

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