
Bei Kontrollen von Feuerwerks-Verkauf am Niederrhein sind 66 Verstöße festgestellt worden. Am heftigsten war ein Fall in Geldern. Hier war die Lagermenge von Böllern und Raketen um das Siebenfache überschritten worden. Die Bezirksregierung hatte in den vergangenen Tagen insgesamt 195 Verkaufsstellen und Lager in den Kreisen Kleve und Viersen überprüft. Die Mängel betrafen dabei unter anderem den Brandschutz und die Sicherheit der Beschäftigten. Zum Beispiel waren Fluchtwege blockiert oder es fehlten Feuerlöscher.
Fast 40 Mal sind Verstöße im direkten Umgang mit Feuerwerk festgestellt worden. Dabei waren etwa Sicherheitsverpackungen aufgerissen, Feuerwerksartikel nicht für den deutschen Markt bestimmt oder es fehlten Gebrauchsanleitungen. Drei Mal ist Strafanzeige gestellt worden, weil das Lager unzulässig überfüllt war. Die Bezirksregierung mahnt auch Kunden, für einen sicheren Start ins neue Jahr auf die CE-Kennzeichnung beim Feuerwerk zu achten und es nur nach Gebrauchsanweisungen zu verwenden.