
Der Duisburger Hafenchef, Erich Staake, ist offenbar schon gegen Corona geimpft, obwohl er noch gar nicht an der Reihe war. Das schreibt die Rheinische Post. Ein Hafensprecher begründet das Impfen demnach damit, dass der 67-Jährige in einem systemrelevanten Unternehmen arbeite, das internationale Mobilität erfordere. Allein in diesem Jahr seien ein halbes Dutzend Auslandsreisen nötig gewesen. Bei der Impfung im Januar soll es sich laut Bericht um Restdosen gehandelt haben.
Auch andere Führungskräfte standen schon bundesweit in der Kritik
Andere ähnliche Fälle von Führungskräften hatten schon bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, darunter auch Bürgermeister oder ein Bischof. Angesichts des knappen Impfstoffs gilt eine strenge Reihenfolge, wer zuerst geimpft wird. Die über 80-Jährigen und die Menschen in Pflegeheimen erhalten den Schutz vorrangig, weil das Todesrisiko beiCovid-19 bei den Hochbetagten am größten ist.