
Die Pop-Up-Hochzeiten in der Region sind am Samstag ein Erfolg geworden. In Voerde-Götterswickerhamm hat der Kirchenkreis Dinslaken zum zweiten Mal zur Aktion „Einfach heiraten" eingeladen. 73 Paare haben sich dort das Ja-Wort gegeben oder segnen lassen – einige davon ganz spontan ohne Voranmeldung. An sieben verschiedenen Standorten standen über 20 Pfarrerinnen und Pfarrer bereit. Geheiratet werden konnte in der Schinkelkirche, am Apfelbaum, am Rhein-Kilometerstein 800 und weiteren Orten. An jeder Station gab es Live-Musik – die Paare konnten sich ihren Wunschtitel aussuchen. Neu in diesem Jahr war ein Tattoo-Künstler, der den frisch Verheirateten direkt vor Ort ein kostenloses Erinnerungs-Tattoo gestochen hat. Außerdem gab es Blumensträuße und Blumenkränze zum Mitnehmen. Willkommen waren alle Paare – unabhängig von Konfession oder Religion. Die Teilnahme war kostenlos. 2024 hatte die Aktion in Voerde-Götterswickerhamm Premiere gefeiert – damals mit fast 100 Segnungen.
Pop-Up-Hochzeit in Rumeln-Kaldenhausen – Kirchenkreis Moers feiert 26 Paare
Auch der Kirchenkreis Moers hat am Samstag in Rumeln-Kaldenhausen mitgemacht. 26 Paare haben sich dort segnen oder kirchlich trauen lassen – einige davon ebenfalls spontan. Zehn Pfarrerinnen und Pfarrer sowie eine Prädikantin haben die Zeremonien begleitet, darunter auch Superintendent Wolfram Syben. Geheiratet wurde an schattigen Plätzen im Grünen oder in der Kirche. Es gab Live-Musik, alkoholfreien Sekt und Ehrenamtliche, die für Verpflegung und Begleitung gesorgt haben. Dabei war auch ein Paar, das bereits seit 67 Jahren standesamtlich verheiratet ist – und sich jetzt noch den kirchlichen Segen geholt hat. Die Aktion „Einfach heiraten" lief bundesweit an über 350 Orten gleichzeitig. Für den Kirchenkreis Moers war es die erste Teilnahme an dem Aktionstag. Eine nächste Pop-Up-Hochzeit in der Region ist bereits in Planung – ein konkreter Termin steht noch nicht fest.