
Der A3-Rastplatz zwischen Hamminkeln und Rees ist beim ADAC-Test wieder einmal durchgefallen. Als einziger in NRW erhielt er die Note "sehr mangelhaft". Damit schnitt er noch schlechter ab als beim letzten Experten-Check vor vier Jahren - ein Trend, der sich allerdings bundesweit an den unbewirtschafteten Rastplätzen zeigt. Der ADAC spricht deshalb schon von einer "systematischen Vernachlässigung". Bemängelt wurden am A3-Rastplatz "Wittenhorst" etwa fehlende Sauberkeit, mangelnde Beleuchtung und schlechte Beschilderung. Kritisiert wurde auch, dass es keine Behindertenparkplätze gibt.
Jeder zweite Rastplatz mangelhaft
Der ADAC hatte bundesweit 50 unbewirtschaftete Rastplätze getestet. Insgesamt fiel fast jeder zweite mit "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft" durch. Oft waren es dabei Sicherheitsfragen oder mangelnde Hygiene, die zu Abzügen führten. Bundesweit wurde nur jeder fünfte Rastplatz im Test mit "gut" bewerte, in NRW war es sogar nur ein einziger: Der Rastplatz "Röllingser Graben" an der A44 bei Soest. Landesweit erhielten ansonsten fünf von acht Rastplätzen mindestens ein "mangelhaft". Der Rastplatz Rur-Scholle an der A4 bei Düren wurde sogar von „gut“ auf „mangelhaft“ heruntergestuft.