
Kriminelle sollen es an der deutsch-niederländischen Grenze künftig schwerer haben. Unsere Polizei hat jetzt ein Abkommen mit dem Nachbarland besiegelt. Neu ist bei der Zusammenarbeit insbesondere der rechtliche Rahmen. Er regelt Streifen mit gemischten Teams auf beiden Seiten der Grenze - etwa zwischen Kleve und Zevenaar oder Kaldenkirchen und Venlo. Die Beamten dürfen überall sofort hoheitlich durchgreifen. Gemeinsam wollen sie vor allem gegen Schleuser, Drogenhandel und Einbrecher vorgehen. Geplant ist außerdem ein noch schnellerer Datenaustausch bei Fahndungen.
Mehr Sicherheit in der Grenzregion
Für die Menschen in den Grenzregionen soll das Projekt für mehr Sicherheit sorgen. Weil Kriminelle offene Grenzen oft für eine schnelle Flucht nutzen, bündeln die Behörden nun ihre Kräfte. Der Klever Landrat Christoph Gerwers betont, dass der direkte Einsatz vor Ort einen großen Mehrwert für den Schutz der Bevölkerung bietet. An den Streifen beteiligt sind neben der Bundespolizei und der niederländischen Marechaussee auch die Kreispolizeibehörden Viersen und Kleve sowie das Polizeipräsidium Düsseldorf.