
Nach der gewaltigen Flutwelle in Nepal mit über 780 Toten und 3000 Vermissten kommt auch Unterstützung vom Niederrhein. Die Organisation action medeor schickt eine Soforthilfe von 10.000 Euro in das Katastrophengebiet. Das Geld soll helfen, die Überlebenden schnellstmöglich zu versorgen. Das Hilfswerk steht in engem Austausch mit seiner langjährigen lokalen Partnerorganisation. Gemeinsam konzentrieren sie sich in den ersten Tagen darauf, überhaupt Zugang zu finden und Mahlzeiten an die hungernde Bevölkerung zu verteilen. Weitere Maßnahmen für sauberes Trinkwasser und medizinische Hilfe bereitet das niederrheinische Team auch schon vor. Hier geht es zum Spenden.
Dörfer von Außenwelt abgeschnitten
Für action medeor ist die Situation eine enorme logistische Herausforderung. Weil Straßen und Brücken weggespült sowie Energie- und Kommunikationsnetze zusammengebrochen sind, sind viele Bergdörfer faktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Außerdem herrscht große Angst vor weiteren Sturzfluten. Die aktuelle Nothilfe konzentriert sich auf die Distrikte Rasuwa, Nuwakot und Dhading. Diese Gebiete wurden von der Flutwelle besonders schwer getroffen. Action medeor ist in der betroffenen Katastrophenregion schon seit vielen Jahren aktiv. Wegen der steilen Berge leben die Menschen dort ohnehin schon unter schwierigen Bedingungen.