
Am früheren Kraftwerkgelände in Voerde-Möllen läuft offenbar nicht nur der Abriss. Laut NRZ baut Netzbetreiber Amprion hier gerade eine neue Schaltanlage. Aktuell ist an der Friedrichstraße schon ein riesiges Loch zu sehen - angrenzend an das Gelände, auf dem vor der Sprengung der Kühlturm stand. Hier soll später das Fundament gegossen werden. Bis Ende nächsten Jahres soll die Anlage fertig sein. Sie ist nötig, weil der Energiekonzern RWE auf dem Areal ein Wasserstoff-Gaskraftwerk plant. Dafür muss ein neuer Anschluss an das Stromnetz her.
Schaltanlage nach modernem Standard
Die neue Schaltanlage wird nach modernsten technischen Standards gebaut. Die Gitterkonstruktionen für die Leitungen müssen extremen Belastungen standhalten. RWE plant, dass das neue Kraftwerk mit einer Kapazität von 850 Megawatt ab 2030 Strom produziert. Es soll von Beginn an zu mindestens 50 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden können. Die Pläne sorgen auch für Kritik. Ende Mai protestierten Klima-Aktivisten von „Ende Gelände“ in Voerde. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.