
Zwischen Moers-Rheinkamp und Kamp-Lintfort sollen so bald wie möglich Züge rollen. Jetzt gibt es einen Erörterungstermin zu den Plänen. Am 15. September wird im Schirrhof mit der Bezirksregierung über die Einwände diskutiert. Dabei geht es etwa um ein rund 1,3 Kilometer langes Gleis durch den Zechenpark - samt Endhaltestelle. Außerdem müssen vier neue Bahnübergänge gebaut werden. Und der Bahnübergang Kattenstraße wird modernisiert. Die reaktivierte Zugstrecke hat insgesamt eine Länge von 8,4 Kilometern. Eigentlich sollte die Niederrheinbahn schon Ende des Jahres an den Start gehen. Dann stellte sich heraus, dass die Brückensanierungen auf der Strecke aufwändiger sind als gedacht.
Anhörung ist nicht öffentlich
Bei der Anhörung am 15. September ab 10 Uhr können alle Einwender nochmal ihre Bedenken darlegen. Das können Bürger, Firmen oder auch Behörden sein. Die Unterlagen waren Anfang des Jahres öffentlich einsehbar. Mehrere Wochen konnten dann Einwände eingereicht werden. Der Termin ist nicht öffentlich. Auch wird noch keine endgültige Entscheidung fallen. Falls nötig, wird die Anhörung am 16. September fortgesetzt. Auf städtischer Seite laufen gerade schon viele Vorbereitungen für die Niederrheinbahn. Dabei geht es etwa um die Pflanzenwelt, die einmal die Gleise in den Park integrieren soll. Außerdem entsteht an der Kattenstraße ein neuer Park-and-Ride-Parkplatz.