Anklage nach Flaschenwurf

Im November war ein Kleinkind durch einen Flaschenwurf schwer verletzt worden, der mutmaßliche Werfer aus Moers muss darum vor Gericht.

© Sebastian Duda - Fotolia

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben. Der 32-Jährige soll eine Whisky-Flasche aus einem Zug geworfen haben, als dieser durch den Bahnhof Kamen fuhr. Die Flasche traf ein zweijähriges Mädchen am Kopf, das Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Die Anklage lautet auf fahrlässige Körperverletzung.

Großes Polizeiaufgebot

Der Flaschenwurf ereignete sich auf der Fahrt eines Partyzugs zur Nordsee. Auf der Rückfahrt kontrollierten Dutzende Polizisten die Fahrgäste. Der Verdächtige sagte, er habe die Flasche achtlos aus dem Fenster geworfen. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass der Zug gerade durch einen Bahnhof fuhr. Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

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