Anklage nach tödlichem Brand in Hamminkelner Saunaclub

Nach dem Brand in einem Hamminkelner Saunaclub im Juli ist ein 43-jähriger Voerder angeklagt - wegen Mordes und Brandstiftung. Bei dem Feuer war ein Niederländer (64) gestorben.

© Freiwillige Feuerwehr Hamminkeln

Nach dem tödlichen Brand in einem Hamminkelner Saunaclub im vergangenen Juli beginnt nächste Woche der Prozess. Angeklagt ist ein 43-Jähriger aus Voerde - wegen heimtückischen Mordes mit gemeingefährlichen Mitteln und Brandstiftung mit Todesfolge. Wohl weil er unzufrieden mit der Dienstleistung in dem Club war, soll er in einen Zimmer einen Brand gelegt haben - der dann auch auf andere Zimmer überging. Bei dem Feuer war ein 64-jähriger Niederländer ums Leben gekommen.

Hintergrund der Anklage

Vorgeworfen wird dem Mann, er habe bewusst ausgenutzt, dass der andere Gast nicht mit einer Lebensgefahr rechnete. Außerdem habe er in Kauf genommen, dass er selbst das Feuer nicht kontrollieren könnte - und es damit dem Zufall überlassen habe, ob bei dem Brand Menschen sterben.

Insgesamt sieben Verhandlungstage sind für den Prozess am Duisburger Landgericht angesetzt, der letzte Ende Februar.

Männer behinderten Löscharbeiten

Aufsehen erregte der Fall auch, weil drei Männer die Löscharbeiten der Feuerwehr behindert hatten: Sie störten den Einsatz, indem sie den Feuerwehrleuten die Löschschläuche wegnahmen und sich gegenseitig damit nass machten.

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