
Wer sein Auto vor der eigenen Haustür parken will, muss dafür teils ordentlich zahlen. Die NRZ hat landesweit die Kosten für Anwohner-Parkausweise verglichen. Die Spanne reichte von zwölf bis 360 Euro. Bei uns im Kreis sind etwa Dinslaken und Xanten vergleichsweise teuer - mit 150 Euro im Jahr. In Rheinberg oder Wesel kostet das Anwohner-Parken dagegen rund hundert Euro weniger. Moers ist mit 30 Euro sogar noch günstiger. Mehrere Städte in NRW wie z.B. Duisburg und Düsseldorf planen allerdings auch schon eine drastische Erhöhung.
Umwelthilfe fordert 365 Euro im Jahr
Die Deutsche Umwelthilfe fordert landesweit mindestens einen Euro pro Tag fürs Anwohner-Parken - also 365 Euro im Jahr. Sie wollen damit das Autofahren gerade in Großstädten mit gutem ÖPNV-Angebot weniger attraktiv machen. Ihr Ziel ist es, dass künftig weniger Autos die Straßen blockieren. Der ADAC lehnt das ab: Ein Ausweis garantiere keinen festen Parkplatz, sondern nur das Recht, einen suchen zu dürfen. Mobilität und Parken am Wohnort dürften nicht vom Einkommen abhängen. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.