
In Voerde bleibt die Frankfurter Straße offenbar länger gesperrt als geplant. Eigentlich sollte die Strecke Ende Mai wieder frei sein, jetzt wird laut NRZ der 13. Juni angepeilt. Demnach brauchen die Abbrucharbeiten am Kamin "West" des früheren Kraftwerks mehr Zeit. Sie sind der Grund für die Straßensperrung. Ein Bagger auf dem Schornstein muss den Turm erst ein gutes Stück abtragen, bevor er in Richtung Rhein gesprengt werden kann. Dabei könnten Trümmer auf die Straße fallen. Weil der Beton widerstandsfähiger ist als gedacht, zieht sich das Ganze nun hin. Für Autofahrer in Möllen hält damit auch die nervige Umleitung länger an.
Rund 1,5 Meter pro Tag
Seit Februar ist die Frankfurter Straße auf Höhe des Kraftwerks Voerde wegen der aktuellen Rückbauarbeiten voll gesperrt. Der Schornstein muss durch den Bagger in luftiger Höhe von oben um mindestens 95 Meter gekürzt werden. Sonst würde er bei der Sprengung zu nah an Hochspannungsleitungen fallen. Um Zeit aufzuholen, setzt RWE schon zusätzliches Personal ein und erweitert die wöchentlichen Arbeitszeiten, schreibt die Zeitung. Bisher schafft der Abbruchbagger im Schnitt 1,5 Meter pro Tag. Der Kamin ist schon der zweite auf dem früheren Kraftwerkareal, der erst gekürzt und dann gesprengt werden soll. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.