
Die Ermittlungen gegen einen Pfarrer aus Schermbeck werden wohl Monate dauern. Laut NRZ zieht sich die Auswertung der beschlagnahmten Daten hin. Es besteht der Verdacht, dass der Mann jugendpornographische Schriften besessen hat. Von seinem Amt als evangelischer Pfarrer ist er schon seit Dezember suspendiert. Das Presbyterium plant am 8. März eine Gemeindeversammlung nach dem 11-Uhr-Gottesdienst in der Georgskirche. Dann will es das weitere Vorgehen mit der freigewordenen Stelle erklären.
Stelle kann wieder neu besetzt werden
Die Landeskirche hatte den Pfarrer zum 1. Februar von seinem Dienst entbunden, schreibt die Zeitung. Damit kann die Stelle wieder neu besetzt werden. Die wichtigsten Dienste werden von Pfarrern aus dem Kirchenkreis Wesel übernommen. Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Co. können damit weiter wie gewohnt stattfinden. Die Kirche verweist außerdem auf die grundsätzlich geltende Unschuldsvermutung und die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligter. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.