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AWO Kreis Wesel vor Ende des Insolvenzverfahrens
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AWO Kreis Wesel vor Ende des Insolvenzverfahrens

Die AWO im Kreis Wesel steht vor dem Neustart. Das Insolvenzverfahren soll Ende Juli offiziell aufgehoben werden.

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Der AWO Kreisverband Wesel ist auf der Zielgeraden. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt – mit überwältigender Mehrheit. Das Amtsgericht Kleve hat den Plan bereits bestätigt. Vorstand Benjamin Walch hofft, dass das Verfahren Ende Juli offiziell aufgehoben wird. Damit gilt der Verband als nachhaltig saniert. Rund tausend Arbeitsplätze in über siebzig sozialen Einrichtungen im Kreis Wesel sind damit gesichert. Die vergangenen Monate seien außerordentlich herausfordernd gewesen, sagt Walch. Umso größer sei jetzt die Erleichterung.

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AWO Kreis Wesel sichert soziale Arbeit

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Der Kreisverband hatte im April 2025 ein Eigenverwaltungsverfahren gestartet. Grund war die finanzielle Schieflage des Verbands. Wirtschaftliche Altlasten aus dem ambulanten Pflegebereich hatten den Verband unter Druck gesetzt. Hinzu kamen gesetzliche Verschlechterungen bei der Investitionsfinanzierung im stationären Pflegebereich. Auch die Folgen der Corona-Pandemie in der Seniorenpflege hatten die Lage verschärft. Im Juni 2025 eröffnete das Insolvenzgericht das Verfahren offiziell. Seitdem hat das Sanierungsteam Strukturen optimiert, Kosten gesenkt und Verträge neu verhandelt. Einige Angebote hat der Verband aufgegeben – darunter die Pflegeberatung am Niederrhein und Angebote im Bereich Flucht, Migration und Integration. Im Frühjahr 2026 übernahm der SCI Moers diese Angebote als neuer Träger. Vorstand Walch dankt allen Mitarbeitern und Verfahrensbeteiligten. Sie hätten in dieser schwierigen Zeit Herausragendes geleistet und seien verlässlich für die Menschen in der Region da gewesen. Als nächstes stellt sich der Verband gemeinsam der weiteren Entwicklung.

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