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Azubis im Kreis Wesel finden keine bezahlbaren Wohnungen
© IG BAU | Nils Hillebrand
Mehr davon: „Herzenssache Wohnungsbau“. Gerade Sozialwohnungen garantieren günstiges Wohnen. Vor allem Azubis und Studierende sind darauf angewiesen. Aber immer häufiger auch Ältere, die sich ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten können, wenn sie in Rente gehen, sagt die IG BAU Duisburg-Niederrhein.
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Azubis im Kreis Wesel finden keine bezahlbaren Wohnungen

Viele Auszubildende im Kreis Wesel können sich keine eigene Wohnung leisten. Die Gewerkschaft IG BAU warnt vor den Folgen für die heimische Wirtschaft.

Veröffentlicht: Freitag, 30.01.2026 07:57

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Die Wohnungssuche wird für junge Menschen im Kreis Wesel immer schwieriger. Von den 6.550 Auszubildenden in der Region wohnen viele noch bei ihren Eltern. Das liegt nicht daran, dass sie das Hotel Mama so schätzen. Die hohen Mietpreise machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. Eine eigene Wohnung können sich die meisten Azubis einfach nicht leisten. Das zeigt eine neue Studie des Pestel-Instituts. Die Gewerkschaft IG BAU hat die Untersuchung mit in Auftrag gegeben. Sie spricht von einem echten Problem für die Region.

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Besonders dramatisch wird es, wenn Ausbildungsverträge platzen. Das passiert, wenn Jugendliche keine Wohnung in der Nähe ihres Ausbildungsbetriebs finden. Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein sagt: "Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben." Die Gewerkschaft fordert mehr Unterstützung vom Bund und vom Land NRW. Konkret geht es um den Neubau von Azubi-Wohnungen. Auch Steueranreize für Betriebe stehen zur Diskussion. Unternehmen sollen belohnt werden, wenn sie ihren Auszubildenden beim Wohnen helfen. Die IG BAU will außerdem mehr Sozialwohnungen in der Region. Nur so lasse sich der Druck auf dem Wohnungsmarkt verringern.

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