
Bahnübergang in Alpen nach schweren Unfällen neu gesichert
Nach zwei schweren Unfällen im Februar – mit einem Toten und einem Schwerverletzten – ist der Bahnübergang in Alpen-Menzelen jetzt mit Bodenschwellen und neuen Tempolimits abgesichert worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2026 16:21
Der Bahnübergang in Alpen-Menzelen ist jetzt stärker abgesichert. Laut RP wurden schwarz-gelbe Bodenschwellen auf beiden Seiten angebracht. Sie sollen für langsameres Fahren und Aufmerksamkeit sorgen. Hinzu kommen neue Tempolimits auf den Zufahrtsstraßen. Dafür wurden auch schon die Schilder montiert. Die bremsen den Verkehr von 50 auf 30 auf 10 Stundenkilometer ab. An dem Bahnübergang in Menzelen hatte es im Februar zwei schockierende Unfälle gegeben. Dabei ist ein 18-Jähriger gestorben, ein 46-Jähriger wurde schwer verletzt.
Auch die anderen Bahnübergänge in Alpen sollen noch überprüft werden. Termine mit der Bahn will die Gemeinde zeitnah vereinbaren, schreibt die RP. Am Wochenende hatte es in Alpen wieder einen Unfall am Bahnübergang gegeben - diesmal allerdings an der Hucker Straße. Diesmal war es aber bei einem Blechschaden geblieben. Langfristig gibt es Hoffnung auf Schranken entlang der Strecke der RB 31. Die soll aufgerüstet werden, damit die Züge schneller fahren. Das erfordert dann auch eine stärkere Sicherung der Bahnübergänge.