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Bauern melden schwache Ernte am Niederrhein
© Radio Sauerland/Zidi
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Bauern melden schwache Ernte am Niederrhein

Die Ernte fällt im ganzen Land deutlich schwächer aus. Der Niederrhein spürt die Folgen der Trockenheit besonders.

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Der Deutsche Bauernverband zieht eine unterdurchschnittliche Bilanz für die Ernte 2026. Bundesweit rechnen die Landwirte mit rund 41,9 Millionen Tonnen Getreide. Das sind etwa sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Über alle Getreidearten hinweg liegt das Minus sogar bei fast zehn Prozent. Grund sind ein zu trockenes Frühjahr und eine Hitzewelle in der zweiten Junihälfte. Bauernpräsident Joachim Rukwied spricht von enormen regionalen Unterschieden. Besonders betroffen sind nach Angaben des Verbands Süddeutschland und Westdeutschland, also auch der Kreis Wesel..

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Trockenheit belastet mehrere Kulturen

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Einbußen zeigen sich laut Bauernverband vor allem bei Winterweizen und Winterraps. Beim Winterraps kommen zusätzlich Schäden durch Schädlinge hinzu. Bei Kartoffeln rechnet der Verband mit einem mittleren bis unterdurchschnittlichen Ergebnis. Auch bei Gras und Silomais als Tierfutter gibt es regional Probleme. Diese Kulturen spielen auch für Betriebe im Kreis Wesel eine wichtige Rolle. Der Regen der vergangenen Tage kommt für viele Pflanzen zu spät. Die Wachstumsphase ist für einige Kulturen bereits abgeschlossen.

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Bauernverband fordert Hilfen für Betriebe

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Angesichts der angespannten Lage fordert der Bauernverband schnelle Finanzhilfen von der Bundesregierung. Landwirte benötigten aktuell Geld für Saatgut und Diesel. Später kämen Kosten für Dünger und Pflanzenschutzmittel hinzu. Ohne ausreichend Liquidität könnten viele Betriebe die nächste Ernte nicht finanzieren. Das gilt nach Einschätzung des Verbands für Höfe in ganz Deutschland.

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