
Im Baerler Busch werden ab dieser Woche Bäume gefällt und Pflanzen zurückgeschnitten. Ziel ist es, den Wald nachhaltig zu stabilisieren, erklärt der Revierleiter. Die Maßnahmen sollen einen altersdurchmischten Wald sicherstellen. Aus Sicherheitsgründen müssen dafür einige Waldwege zeitweise gesperrt werden - u.a. östlich der Orsoyer Allee und in der Nähe des Mispelkampshuck. Der Regionalverband Ruhr Grün bittet die Spaziergänger, die Sperrhinweise zu beachten und auf andere Waldwege auszuweichen. Der Baerler Busch ist ein beliebtes Naherholungsgebiet im Städtedreieck Duisburg/Moers/Rheinberg. Seit 2019 setzt sich eine Bürgerinitiative kritisch mit den Eingriffen im Wald auseinander.
Pflanzen konkurrieren um Wasser und Licht
Der RVR Ruhr Grün betont, dass der Konkurrenzdruck der Bäume untereinander sehr hoch sei. Die Maßnahmen sollen den Bäumen wieder mehr Zugang zu Wasser, Nährstoffen und Licht ermöglichen. Der Baerler Busch ist zusammen mit der Halde Rheinpreußen und dem Lohheider- und Reitwegesee ein über sechshundert Hektar großes Naherholungsgebiet im Duisburger Norden. Der Regionalverband Ruhr hat ihn vor rund 20 Jahren erworben.