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Berliner Tor in Wesel ging bei Zuschüssen leer aus
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Berliner Tor in Wesel ging bei Zuschüssen leer aus

In Wesel drohen Verzögerungen bei der Sanierung des Berliner Tors. Bund und Land haben wichtige Fördergelder abgelehnt. Die Verwaltung möchte jetzt einen zweiten Anlauf.

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In Wesel gibt es einen kleinen Rückschlag bei der Sanierung des Berliner Tors. Bund und Land haben wichtige Fördergelder für den zweiten Bauabschnitt abgelehnt. Eigentlich hatte die Stadt gehofft, einen Großteil der Kosten über Zuschüsse zu finanzieren. Immerhin: Für das Landes-Förderprogramm ist noch ein zweiter Anlauf möglich. Auch ein weiteres Bundesprogramm ist noch im Gespräch. Hierfür gibt es allerdings noch keinen konkreten Zeitplan. Das Berliner Tor ist ein historisches Juwel mitten in der Weseler Innenstadt. Es gehörte einmal zur Stadtbefestigung. König Friedrich Wilhelm I. ließ es 1718-1722 als Mittelstück einer zweiflügeligen Anlage im Barock-Stil errichten. Im Zweiten Weltkrieg wurde es allerdings teilweise zerstört.

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Zweite Bauphase kostet rund 1,8 Millionen Euro

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Vor vier Jahren hatte sich ein Element des Daches an der Ostfassade des Berliner Tors gelöst und war zu Boden gestürzt. Der Bereich musste daraufhin weiträumig abgesperrt werden. Aktuell läuft der erste Bauabschnitt hinter einer riesigen Bildfolie. Er kostet rund 250.000 Euro. Dabei werden beschädigte Sandsteinelemente gesichert und begutachtet. Der eigentliche Wiederaufbau folgt im Anschluss. Dafür sind insgesamt 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Am 10.9. ist der Sachstandsbericht zu dem Weseler Wahrzeichen auch Thema im zuständigen Ausschuss.

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