
Der Kreis Wesel hat grünes Licht für seinen Haushalt 2026 bekommen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Plan genehmigt. Der Kreis rechnet mit einem Minus von rund 28 Millionen Euro. Dieses Minus kann er aber komplett aus Rücklagen decken. Landrat Ingo Brohl spricht trotzdem von einer schwierigen Finanzlage. Die Kreisumlage steigt leicht auf 36,4 Prozent. Das bedeutet: Städte und Gemeinden im Kreis zahlen etwas mehr an den Kreis. Auch für die kommenden Jahre erwartet der Kreis weiter rote Zahlen.
Kreis Wesel plant Investitionen trotz Defizit
Ein Schwerpunkt der Investitionen bleibt der Bau des Berufskollegs Dinslaken. Der Kreis plant dort eine Zusammenlegung mehrerer Standorte an einem zentralen Ort. Auch bei der Straßenbahnlinie 903 gibt es eine Änderung. Dinslaken übernimmt ab 2026 einen größeren Anteil der Betriebskosten für die Linie. Der Kreis passt damit die Kostenverteilung zwischen den beteiligten Kommunen an. Für die kommenden Jahre rechnet der Kreis weiterhin mit roten Zahlen. Die Rücklagen reichen nach jetziger Planung nur noch bis 2029.