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Blauzungenkrankheit bringt neue Regeln für Kreis Wesel
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Blauzungenkrankheit bringt neue Regeln für Kreis Wesel

Tierhalter im Kreis Wesel müssen sich auf strengere Transport-Vorschriften einstellen. Ein Virus-Fall in NRW hat Auswirkungen auf den gesamten Niederrhein.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 05:58

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Die Blauzungenkrankheit hat den Kreis Wesel erreicht. Ein positiver Befund bei einem Kalb in Herzogenrath in der Städteregion Aachen hat eine neue Schutzzone ausgelöst. Diese Zone umfasst jetzt den kompletten Niederrhein-Kreis mit allen Städten und Gemeinden. Tierhalter stehen vor verschärften Regeln beim Transport ihrer Tiere. Wer Rinder, Schafe oder Ziegen bewegen will, braucht ab sofort spezielle Papiere und Nachweise. Die Kreisverwaltung hat alle Betroffenen über die neuen Bestimmungen informiert. Die Regelungen gelten für Zucht-, Nutz- und Schlachttiere gleichermaßen. Verstöße gegen die Transport-Vorschriften können zu Bußgeldern führen.

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Das Blauzungenvirus ist nur für bestimmte Tiere gefährlich. Betroffen sind Wiederkäuer wie Rinder, Schafe, Ziegen und auch Wildtiere wie Rehe oder Hirsche. Menschen können sich nicht anstecken und sind völlig ungefährdet. Fleisch und Milchprodukte bleiben weiterhin sicher für den Verzehr. Übertragen wird das Virus durch kleine Mücken, die sogenannten Gnitzen. Diese Insekten sind besonders in den warmen Sommermonaten aktiv. Die Krankheit kann bei Tieren zu schweren Verläufen führen. Deshalb empfiehlt die Kreisverwaltung allen Tierhaltern dringend eine Impfung gegen das Virus.

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