
In Duisburg-Hochfeld ist am Abend eine Bombe erfolgreich entschärft worden. Der Zünder musste kontrolliert gesprengt werden. Kurz vor halb zehn konnte die Stadt über die NINA-App und Sirenen Entwarnung geben. Die Straßensperrungen wurden schrittweise wieder aufgehoben. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war gestern bei Arbeiten an der Wörthstraße gefunden worden. Rund 640 Anwohner mussten ihre Häuser bis 19 Uhr verlassen. Die Evakuierungen liefen laut Stadt planmässig. Insgesamt waren 56 Kräfte vom Bürger- und Ordnungsamt, sieben von der Berufsfeuerwehr und 17 von der Polizei im Einsatz.
Auch Schiffe mussten warten
Die Anwohner konnten während der Entschärfung in der Jugendherberge am Sportplatz Unterschlupf finden. Mehrere Straßen im Umkreis der Fundstelle waren über zwei Stunden gesperrt. Betroffen war unter anderem auch die „Brücke der Solidarität" über den Rhein. Autos und Busse mussten Umleitungen fahren. Und auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein musste ruhen. Für minimale Verzögerung hatte nur gesorgt, dass auch noch eine Gasleitung in Fundortnähe abgedreht werden musste.