
Arbeiter haben heute bei Bauarbeiten neben der Autobahn A40 in Duisburg-Homberg eine Weltkriegsbombe entdeckt. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder. Der Fund liegt in Höhe der Auffahrt Duisburg-Homberg. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist informiert und rückt noch heute zur Entschärfung an. Die Stadt Duisburg koordiniert alle weiteren Maßnahmen gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr. Um den Fundort gilt ein Sperrkreis von 300 Metern. In diesem Bereich wohnen keine Menschen. Eine Evakuierung ist daher nicht nötig. Städtische Straßen müssen nach aktuellem Stand ebenfalls nicht gesperrt werden.
A40 gesperrt zwischen Häfen und Rheinhausen — Knall möglich
Ab 18 Uhr wird die A40 zwischen den Anschlussstellen Häfen und Rheinhausen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperrung gilt so lange, bis die Entschärfung abgeschlossen ist. Wann die Autobahn wieder freigegeben wird, ist noch offen. Besonders Pendler aus dem Kreis Wesel — etwa aus Moers, Rheinberg, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort — sollten heute Abend die A40 meiden und frühzeitig eine alternative Route planen. Da der Zünder der Bombe kontrolliert gesprengt werden muss, könnte es einen lauten Knall geben. Das ist nach Angaben der Stadt kein Grund zur Sorge. Aktuelle Informationen gibt es auf www.duisburg.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann auch die Warnapp NINA nutzen oder Call Duisburg unter 0203 283-2000 anrufen.