
Die Brinkstraße in Dinslaken ist vom 25. April bis zum 18. Mai voll gesperrt. Grund sind Arbeiten der Deutschen Bahn an der Eisenbahnüberführung über die Straße. Die Bahn erneuert die Brücke im Rahmen der Korridorsanierung auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen – der sogenannten Betuwe-Linie. Während der Sperrung wird das neue Brückenbauwerk eingeschoben. Es ist in den vergangenen Wochen neben dem eigentlichen Baufeld Stück für Stück zusammengesetzt worden. Danach schließen die Bauteams die Gleise wieder an die neue Brücke an. Die Brinkstraße gehört zu den wenigen Querungsmöglichkeiten über die Bahnstrecke in diesem Bereich. Laut Straßen NRW waren dort schon 2019 täglich rund 13.000 Fahrzeuge unterwegs. Die Straße ist außerdem ein wichtiger Zubringer zur Autobahn 59.
Umleitung führt durch Duisburg und Oberhausen
Kurz vor dem Start der Sperrung hat die Deutsche Bahn die empfohlene Umleitung geändert. Eine Begründung dafür gibt es bislang nicht. Die neue Route für den motorisierten Verkehr führt über die Holtener Straße, die Dinslakener Straße im Duisburger Stadtteil Wehoven, die Bahnstraße in Holten und dann über die Emmericher Straße durch Barmingholten zur Jägerstraße in Dinslaken – und umgekehrt. Die Stadt Oberhausen ist nach eigenen Angaben in dieser Woche von der Bahn über die Planänderung informiert worden. Eine Stadtsprecherin sagt, die Umleitung sei genehmigt und die Bahnstraße in Holten geeignet, den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen. Auf die Wohngebiete entlang der neuen Strecke kommt damit deutlich mehr Verkehr zu – für knapp drei Wochen. Fußgänger und Radfahrer können die Bahnstrecke während der Sperrung über die Winkelstraße, die Tackenstraße, die Jägerstraße und die Oberhausener Straße queren. Auch in Voerde sind in dem Zeitraum mehrere Straßen im Bereich der Bahnstrecke gesperrt – unter anderem die Poststraße und die Spellener Straße.