
Heute soll das Urteil gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette fallen. Sie soll an acht bewaffneten Raubüberfällen beteiligt gewesen sein. Einer davon spielte sich vor 27 Jahren in Duisburg-Rheinhausen ab. Mit Panzerfaust und Maschinenpistolen hatten es die Täter damals auf einen Geldtransporter abgesehen. Hunderttausende Euro wurden erbeutet. Daniela Klette und ihre Komplizen sollen sich mit solchen Überfällen ihr Leben im Untergrund finanziert haben. Die 67-Jährige war Anfang 2024 in Berlin aufgeflogen. Seitdem sitzt sie in U-Haft.
Klette gehörte zu den meistgesuchten Frauen Deutschlands
Daniela Klette soll gemeinsam mit Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub zwischen 1999 und 2016 maskiert und teils schwer bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte überfallen haben. Laut Anklage wurden insgesamt über zwei Millionen Euro erbeutet. Alle drei waren früher Mitglieder der linksextremistischen Gruppe Rote Armee Fraktion (RAF), die sich im Jahr 1998 auflöste. Über 30 Jahre lang lebte Klette unter falschem Namen im Untergrund. Sie gehörte zu den meistgesuchten Frauen Deutschlands. Ihre Festnahme war vor zwei Jahren eine Sensation.