Bürgerinitiative "Contra Rheinuferverbot - mein Vater Rhein" wird gegründet

Heute ist ein Treffen in der Gaststätte "Zur Alten Apotheke" am Großen Markt in Rheinberg. Ab 19 Uhr sind alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Hintergrund ist die Einschränkung des Rheinufers für die Rheinberger. Anwohner kritisieren mangelnde Dialogbereitschaft seitens des Kreises Wesel und der Stadt Rheinberg.

© Patrick Meyer; privat

Der Einsatz von "Rangern" spaltet die Rheinberger. Während dem NABU der Schutz nicht weit genug geht, und auch Jäger und Deichverbände positiv reagieren, gehen viele Anwohner auf die Barrikaden. Sie fühlen sich durch Betretungsverbote regelrecht vom Rheinufer ausgegrenzt. Man habe nichts gegen Naturschutz, aber auch die Interessen der Menschen müssten berücksichtigt werden. Sie kritisieren die mangelnde Kommunikation des Kreises Wesel und der Stadt Rheinberg. Es gebe zudem kaum geeignete Hundeauslaufzonen auf Rheinberger Stadtgebiet.

Hintergrund der aktuellen Diskussionen ist eine Vereinbarung zwischen dem Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Kreis Wesel, um Naturschutzgebiete besser zu schützen. "Ranger" überwachen Verbote, versuchen dabei im Dialog zu überzeugen und sprechen notfalls Strafen aus.

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