
Schüler und junge Erwachsene wollen übermorgen in 32 deutschen Städten auf die Straße gehen. Es geht um bessere Bildung, soziale Gerechtigkeit und ein bezahlbares Leben. Aufgerufen zu den Protesten hat die Gruppierung „Gen Z regelt". Sie sagt, die Demos sollen friedlich bleiben. Die Ausschreitungen in Frankreich setzen Polizei und betroffene Städte aber in zusätzliche Alarmbereitschaft. Bei uns sind etwa Demos in Duisburg, Essen und Düsseldorf geplant. In Duisburg geht es am Samstag um 15 Uhr am Hamborner Rathaus los. Auf der Website von „Gen Z regelt" haben bisher erst rund 60 Menschen zugesagt. Der höchste Zulauf wird demnach in Köln mit jetzt schon 13.000 Zusagen erwartet. Im Kreis Wesel ist bisher keine Demo angemeldet. Die Polizei ist an Halloween – ähnlich wie etwa Silvester – aber verstärkt im Einsatz. Sie hat außerdem die einschlägigen Social-Media-Kanäle im Blick.
Mobilisierung bundesweit und im Netz
Mobilisiert für die Demos wird neben der Website von „Gen Z regelt" auch in sozialen Medien wie TikTok und Instagram und Nachrichtenkanälen wie Telegram – bundesweit wie auch lokal. Die deutschen Behörden äußern sich bisher relativ gelassen, schließen aber mögliche Ausschreitungen nicht aus. Das Bundesinnenministerium sieht vorerst keine konkreten Aufrufe zu Gewalt. Aktuell lägen den Sicherheitsbehörden keine weitergehenden Erkenntnisse zu geplanten Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Demos vor, sagt ein Sprecher. Allerdings greifen Teile der linksextremistischen Szene die Demonstrationsaufrufe auf und beteiligen sich an der Mobilisierung
Mehr Infos zu den Forderungen: genz-regelt.de