
Bus- und Bahnfahren wird nächstes Jahr in ganz NRW teurer. Vor allem die Erhöhung des Deutschlandtickets auf 63 Euro wird viele schmerzen. Allein beim VRR wird es von 1,7 Millionen Menschen genutzt. Aber auch die vier Verkehrsverbünde selbst heben ihre Preise an. Der Westfalentarif hatte mit dem stärksten Anstieg schon im August vorgelegt: Fast 5,3 Prozent. Unser VRR folgt direkt dahinter. Ab Januar kosten Einzeltickets oder Abos hier im Schnitt 4,9 Prozent mehr. Bei VRS und AVV sind es dagegen nur rund zwei Prozent.
Höhere Kosten für Personal und Energie
Die Verkehrsverbünde begründen die Erhöhung mit steigenden Kosten für Personal, Energie und die Transformation hin zu nachhaltigen Antrieben. Der VRR liegt mit seiner Tariferhöhung noch unter dem letzten Anstieg. Zum Januar 2025 waren die Preise im Schnitt um 5,5 Prozent gestiegen. In diesem Jahr hatte das Tarifsystem des VRR eine starke Verwandlung hingelegt. Zur Reform im März gehörte etwa die Reduzierung der Preisstufen. Im nächsten Jahr soll der Tarifdschungel weiter entschlackt werden.