
In Duisburg werden am Samstag (25.7.) über tausend Menschen zum Christopher Street Day erwartet. Schon heute Abend (18 Uhr) gibt es dazu ein Angrillen bei der Aidshilfe in Neudorf. In diesem Jahr steht die Pride-Parade unter dem Motto „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!". Es geht darum, gemeinsam herauszufinden, wie offen und queerfreundlich die Stadt und die Duisburger sind. Gestartet wird am Samstag gegen 12 Uhr traditionell mit dem Hissen der Regenbogenflagge. Danach folgen unter anderem Demozug, Podiumsdiskussion und Schweigeminute. Bis in den Abend dauert außerdem das Straßenfest mit Tanz und Livemusik am Averdunkplatz. Das vollständige Programm gibt es unter dupride.de.
CSD im Kreis Wesel – Moers und Neukirchen-Vluyn im August
Im Kreis Wesel war schon der erste CSD in Wesel mit rund 800 Teilnehmern sehr erfolgreich. Außerdem laufen schon die Vorbereitungen für die nächsten Demos mit Straßenfest. Die sind im August in Moers (1.8.) und Neukirchen-Vluyn (29.8.) geplant. Für Moers gibt es vor dem Event selbst Treffen am 23. und 30. Juli im Bollwerk.
CSD Duisburg 2026 – Hintergrund und Engagement
Der CSD Duisburg ist der größte in der Region. Organisiert wird er vom Verein DUPride. Wer das Engagement finanziell unterstützen möchte, findet auf betterplace.org ein Spendenproject. Der Verein setzt sich seit Jahren für queere Sichtbarkeit in Duisburg und der gesamten Region ein. Dazu gehören auch die queeren Kulturwochen, die bereits Ende Juni gestartet sind. Der CSD steht in diesem Jahr besonders im Zeichen der politischen Frage: Wie vielfältig ist Duisburg wirklich? Diese Debatte findet auch bei der Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag statt – mit Vertreterinnen und Vertretern des Gleichstellungsausschusses der Stadt Duisburg.