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Das sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Wesel
© IG BAU | Nils Hillebrand
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Das sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Wesel

Vor allem junge und alte Menschen haben es laut einer aktuellen Studie schwer eine passende Wohnung zu finden. Es fehlen Sozialwohnungen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.02.2026 07:42

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Jüngere und ältere Menschen sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Wesel. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Pestel-Instituts im Auftrag der IG Bau. Demnach fehlt es auch bei uns an Sozialwohnungen. Schon jetzt wohnen viele Azubis und Studierende aus Kostengründen noch bei ihren Eltern. Gleichzeitig droht auch Wohnungsarmut im Alter, so die Gewerkschaft. Über 62.000 Baby-Boomer im Kreis Wesel werden bis 2035 in Rente gehen - viele mit geringen finanziellen Möglichkeiten. Die IG Bau fordert deshalb mehr bezahlbaren Wohnraum und konkrete Maßnahmen, um Mieten zu senken. 



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IG Bau schlägt Förderungen vor

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Laut dem "Sozialen Wohn-Monitor" des Pestel-Instituts müssten in Nordrhein-Westfalen jährlich 17.900 neue Sozialwohnungen gebaut werden, um die Zielmarke von 454.900 Sozialwohnungen bis 2035 zu erreichen. Die Gewerkschaft schlägt unter anderem gezielte Förderung von Azubi- und Studentenwohnungen, Steueranreize für Betriebe und erleichterte Bauverfahren vor. Nur durch mehr Sozialwohnungen könne der Druck auf die Mieten steigen und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, sagt die IG BAU.

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