
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW hat eine Bilanz für den August 2026 vorgelegt. Der Monat ist deutlich zu warm und zu trocken ausgefallen. Das gilt auch für den Niederrhein und den Kreis Wesel. Die erste Monatshälfte ist heiß und weitgehend ohne Regen verlaufen. Die anhaltende Trockenheit hat sich in dieser Zeit immer weiter verschärft. Die Böden sind ausgetrocknet. Auch die Wasserstände sind spürbar gesunken. Erst ab der Monatsmitte hat sich die Wetterlage gedreht. Regen und Gewitter haben für Abkühlung gesorgt. Die Gewitter haben teils Hagel und Sturmböen mitgebracht.
Rheinpegel bei Wesel bleibt niedrig
Die Dürre zeigt sich besonders am Rheinpegel bei Wesel - aktuell liegt er bei 97 Zentimetern. Die Tendenz ist wieder fallend. Zum Vergleich: Der niedrigste je gemessene Wert vor diesem Sommer liegt bei 88 Zentimetern. Diese Marke stammt aus dem Jahr 2022. Der aktuelle Pegel liegt damit nah an diesem historischen Tiefstand. Bei 61 Zentimetern lag der Pegel bei Wesel am 17. August 2026 - neuer historische Tiefstand. Der Regen der vergangenen Wochen hat für etwas Entlastung gesorgt. Trotzdem bleibt die Lage am Rhein angespannt. Schifffahrt und Wasserwirtschaft beobachten die Entwicklung genau.
Wetterumschwung am Niederrhein
Aktuell zeigt sich am Niederrhein ein deutlicher Wechsel. Am Montag ist es noch warm und sonnig gewesen. Jetzt bestimmen Regen und böiger Wind das Wetter. Die Temperaturen sind spürbar gesunken. Auch die kommenden Tage bleiben kühler als zuletzt. Meteorologen rechnen mit weiteren Schauern. Erst zum Wochenende steigen die Temperaturen wieder leicht an.