Der Eichenprozessionsspinner ist wieder da

Straßen NRW bekämpft jetzt wieder die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners. Dabei werden Bäume an Rastplätzen, Land- und Bundesstraßen besprüht.

© Joachim Kleine-Büning/FUNKE Foto Services GmbH

Straßen NRW bekämpft jetzt wieder die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners. Dabei werden Bäume an Rastplätzen, Land- und Bundesstraßen besprüht – von unten mit Teleskoparm und Pumpe oder von oben mit Hubschrauber und Sprühnebel. Im vergangenen Jahr wurde auch Neues ausprobiert. Zwischen Bottrop und Haltern wurden zum Beispiel 300 Nistkästen für Blau- und Kohlmeisen angebracht – die natürlichen Fressfeinde der Raupe.

Alternativen werden getestet

Auch die Städte und Gemeinden bei uns im Kreis haben schon Alternativen zum Besprühen erprobt. Letztes Jahr hatte sich zum Beispiel eine neue Falle – ein sogenannter Baumring - als nützlich erwiesen. Hamminkeln etwa setzt außerdem auf Aufklärung mit einem Infoflyer. Die Stadt muss im Kampf gegen die Raupe rund 2000 Eichen im Blick haben. Etwa 400 davon stehen in der Nähe von Schulen, Kitas oder öffentlichen Plätzen.

Weitere Meldungen

skyline