
In Xanten ist der Solarpark gerade erst eröffnet worden, da soll er auch schon erweitert werden. Seit Februar sind auf einem früheren NATO-Depot schon fast zehntausend Module am Netz. Auf rund zwei Hektar möchte die ENNI jetzt weitere installieren. Ende des Monats berät die Politik darüber. Geplant ist eine Fläche östlich des Urselmannswegs. Eine Erweiterung auf dem ehemaligen Militärgelände ist wegen des Denkmal- und Artenschutzes nicht möglich.
Es gibt noch bürokratische Hürden
Bisher produziert die Solaranlage jährlich rund 4,4 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit kann sie rein rechnerisch den Jahresbedarf von etwa 1.250 Haushalten decken. Das spart über 1.600 Tonnen CO2-Emissionen. Um die Erweiterung umzusetzen, sind noch einige bürokratische Hürden zu nehmen. Unter anderem muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Er sieht das vorgeschlagene Areal bisher für die Landwirtschaft vor.