
In Dinslaken werden ab Mai die Hunde gezählt. Die Stadt hat eine Firma beauftragt, die in den nächsten Monaten alle Haushalte abklappert. Die Wohnungen werden dabei nicht betreten. Alle Mitarbeitenden können sich außerdem ausweisen. Dinslaken sagt, mit der Aktion soll Steuergerechtigkeit geschaffen werden. Die Erfahrung vieler Städte zeigt: Kaum wird eine Hundezählung angekündigt, steigt die Zahl der Anmeldungen rasant an. Wer seinen Hund nicht anmeldet, muss mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung rechnen. Auch ein Bußgeld kann anfallen.
Dinslaken verlangt mit Moers kreisweit höchste Hundesteuer
Dinslaken verlangt für den ersten Hund eine Steuer von 120 Euro im Jahr. Zusammen mit Moers belegt die Stadt damit den Spitzenplatz im Kreis Wesel. In Hamminkeln etwa zahlen Hundehalter nur halb so viel. Die Firma Springer Kommunale Dienste ist mit der Hundezählung beauftragt worden. Die Mitarbeitenden sind wochentags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr unterwegs. An Sonn- und Feiertagen finden keine Besuche statt. Vor Ort werden keine Steuern oder Gebühren erhoben, stellt die Stadt klar, um Betrügern vorzubeugen.
So können Hunde in Dinslaken angemeldet werden:
- online unter www.dinslaken.de („Hundesteuer“) oder über das digitale Serviceportal,
- per Post mit dem Formular,
- per E-Mail an hundesteuer@dinslaken.de,
- persönlich im Bürgerbüro (Stadtmitte oder Hiesfeld)
- im Steueramt (Rathaus Zimmer 324)
- oder telefonisch unter 02064 66313