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 Dinslaken - Verdächtiges Ansprechen eines Kindes / Polizei sucht Zeugen und gibt Verhaltenstipps
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Dinslaken - Verdächtiges Ansprechen eines Kindes / Polizei sucht Zeugen und gibt Verhaltenstipps

Dinslaken (ots) -

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 10:33

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Das Kriminalkommissariat in Dinslaken sucht Zeugen und Hinweise, um einen Fall von verdächtigem Ansprechen von Kindern aufzuklären.

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Am 08.04.26 gegen 19:45 Uhr ist ein Mädchen aus einem Auto heraus angesprochen worden. Die 10-Jährige war zu dieser Zeit auf der Gertrudenstraße in Fahrtrichtung Augustastraße mit Inlinern unterwegs. In Höhe des Erikaweges hat ein roter PKW angehalten.

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Der Mann hat das Mädchen angesprochen, ob sie nicht ins Auto einsteigen möchte. Die 10-Jährige hat völlig richtig reagiert und lief sofort nach Hause, um die Situation ihren Eltern zu erklären.

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Der Mann ist schätzungsweise über 50 Jahre alt; er hat faltige Haut, blond-braune Haare, eine dicke Nase und trug ein blaues Langarmshirt. Er war alleine in einem roten Auto unterwegs.

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Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizeiwache Ost in Dinslaken unter der Telefonnummer 02064 / 622-0.

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BH/260408-2030

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Es besteht kein Grund zu Hysterie und Panik! Viele Eltern fragen aber nach Verhaltenstipp in solchen Situationen. Bezüglich des verdächtigen Ansprechens von Kindern gibt die Polizei erneut folgende Tipps:

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Das Ansprechen eines Kindes stellt für sich alleine keine Straftat dar. Auch das Anbieten von Süßigkeiten oder Ähnlichem muss keine Vorbereitungshandlung für eine strafbare Handlung sein.

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Es könnte sich vielmehr um eine unbedachte aber unkluge Geste eines Erwachsenen handeln. Bei den Betroffenen kann dies jedoch zu Besorgnis und Unsicherheit führen.

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Bedenken Sie, dass erfahrungsgemäß für aufgeklärte, informierte und selbstbewusste Kinder ein geringeres Opferrisiko besteht. Besprechen Sie daher im Vorfeld nachfolgende Aspekte:

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Lassen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit mit Freunden oder Klassenkameraden zusammen zur Schule gehen und sich in Gruppen z.B. auf Spielplätzen aufhalten.

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Überlegen Sie mit Ihrem Kind, wo es auf seinem Schulweg im Notfall Hilfe finden kann. Schaffen Sie so "Rettungsinseln" für Ihr Kind. Das können Geschäfte, Lokale, Tankstellen o.ä. sein.

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Ihr Kind sollte auch lernen, dass man gegenüber fremden Personen "Nein" sagen darf!

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Ihr Kind sollte nicht an Fahrzeuge herantreten, wenn es daraus angesprochen wird. Fragen von Autofahrern können von Erwachsenen beantwortet werden.

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Ihr Kind sollte auf sich aufmerksam machen, wenn es sich bedroht fühlt. Es sollte laut um Hilfe rufen und direkt zu anderen Personen gehen, um sich Hilfe zu holen.

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Bringen Sie Ihrem Kind bei: "Weglaufen ist nicht feige!"

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Erklären Sie Ihrem Kind, dass es in Notfällen jederzeit über Telefon oder Handy (auch ohne Guthaben) den Polizeinotruf 110 anrufen kann.

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Warnen Sie dabei nicht vor 'Fremden', sondern vor 'Taten'. Kinder wissen mit dem Erwachsenen-Begriff "fremd" oftmals nichts anzufangen. Für Kinder ist schon derjenige nicht mehr fremd, der sich mit Namen vorstellt oder das Kind mit dessen Namen anspricht ("Der kennt mich doch").

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Kontakt für Medienvertreter:

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Kreispolizeibehörde Wesel Pressestelle Telefon: 0281 / 107-1050 Fax: 0281 / 107-1055 E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de https://wesel.polizei.nrw

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