
Das Dinslakener Friedensdorf erlebt zunehmend Hass-Wellen in den sozialen Medien. Die Hilfsorganisation kümmert sich seit Jahrzehnten um kranke Kinder aus Krisengebieten. Seit etwa einem Jahr häufen sich aber laut WAZ beleidigende und volksverhetzende Kommentare unter Videos der Organisation. Die Hasskommentare richten sich zum Beispiel gegen die medizinische Hilfe für Kinder aus Afghanistan. Geschrieben wird etwa von einer Verschwendung von Steuergeldern. Dabei finanziert sich das Friedensdorf durch Spendengelder.
Regelmäßige Veranstaltungen im Friedensdorf
Das Friedensdorf sieht laut Zeitung einen Zusammenhang zum Rechtsruck in Deutschland. Friedensdorf-Sprecherin Claudia Peppmüller sagt: "Das macht einem schon Angst - wir waren anfangs davon geschockt." Die Hilfsorganisation ist seit langem bei uns in der Region - in Oberhausen und Dinslaken - beheimatet. Sie zeigt sich dabei z.B. auch mit Festen transparent. In Oberhausen gibt es außerdem regelmäßige Tage der Offenen Tür oder auf Anmeldung auch Dorfrundgänge. Hier geht es zum kompletten WAZ-Artikel.