
Nach dem Tod einer Dreijährigen trifft sich heute die Dinslakener Politik zu einer Sondersitzung. Hinter verschlossenen Türen wird über die Rolle des Jugendamtes gesprochen. Anfang Oktober hatte der Tod des Mädchens für Entsetzen gesorgt. Offenbar war es tagelang im Keller eingesperrt gewesen und dann an seinem Erbrochenen erstickt. Die Familie war dem Jugendamt bekannt. Gegen sieben Mitarbeiter wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Eltern der Dreijährigen sitzen in U-Haft
Die Stadt Dinslaken hatte die Ermittlungen selber öffentlich bekannt gemacht. Sie betonte dabei ihre Unterstützung. Außerdem wird den Mitarbeitern ein Rechtsbeistand zur Seite gestellt. Vater und Mutter der Dreijährigen sitzen wegen Verdacht des gemeinschaftlichen Mordes in Untersuchungshaft. Die Geschwister des Mädchens leben in einer Pflegefamilie und werden weiter psychologisch betreut.