
Dinslakens Gleichstellungsbeauftragte, Karin Budahn-Diallo, ist wieder im Amt. Nach rund zweieinhalb Jahren endet damit ein langer Rechtsstreit. Die Stadt hatte sie im November 2023 aus ihrer Funktion abberufen. Dagegen hatte sie geklagt – und sowohl vor dem Arbeitsgericht Wesel als auch vor dem Landesarbeitsgericht Recht bekommen. Die Richter sahen keine ausreichenden dienstlichen Gründe für ihre Abberufung. Nach einem klärenden Gespräch mit dem neuen Bürgermeister Simon Panke wollen beide Seiten nach vorne schauen.
Morgen steht ein Treffen mit der Stadtverwaltung an
Der erste interne Termin in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte steht für Budahn-Diallo auch schon fest: Morgen (6. März) findet in der Dinslakener Stadtverwaltung ein gemeinsames Treffen von Mitarbeiterinnen im Vorfeld des Internationalen Frauentages statt. Bürgermeister Simon Panke bezeichnet den Streit in einer Mitteilung der Stadt als "sehr unerfreuliches Erbe". Während er im Wahlkampf noch die Widereinstellung der Gleichstellungsbeauftragten gefordert hatte, drückte er Ende Januar vor Gericht bedenken aus. Grund war laut NRZ, dass mehrere Führungskräfte mit Kündigung gedroht hatten, wenn die Gleichstellungsbeauftragte zurückkäme.