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Dritter Castor-Transport sicher in Ahaus angekommen
© Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
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Dritter Castor-Transport sicher in Ahaus angekommen

Der dritte Castor-Transport von Jülich nach Ahaus ist in der Nacht ohne Zwischenfälle eingetroffen. Proteste der Anti-Atomkraft-Initiativen begleiteten den Transport.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 05:03

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In der Nacht zum Mittwoch hat der dritte Castor-Transport sicher das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus erreicht. Der Transport wurde von einer Vielzahl an Polizeikräften abgesichert. Die Polizei bestätigte, dass der Schwerlasttransporter am Abend planmäßig in Jülich startete. Auf der Strecke gab es kurzfristige Sperrungen, die zu Verkehrsbehinderungen führten. Insgesamt beteiligten sich rund 200 Menschen an den Protesten in Jülich und Ahaus. Die vorher als störungsfrei gemeldeten Versammlungen verliefen ohne Zwischenfälle. Aktive teilten mit, dass sie den Transport aufmerksam verfolgen.

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Hintergrund des Transports

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Insgesamt sind 152 Castor-Behälter für den Transport vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus geplant. Die Anordnung der NRW-Atomaufsicht verlangt, das alte Lager in Jülich zu räumen, weil die Erdbebensicherheit dort nicht gewährleistet ist. Ein beladener Castor-Behälter wiegt rund 27 Tonnen und enthält hochradioaktiven Atommüll. Die bisherigen Transporte verliefen ohne besondere Vorkommnisse, doch die Diskussion über Sicherheit und Umweltauswirkungen bleibt bestehen.

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