
Am RheinPark in Duisburg wächst die IGA 2027 sichtbar. Direkt an der Wanheimer Straße entsteht gerade ein neuer Eingangspavillon – der künftige Haupteingang zur Internationalen Gartenausstellung. Das Bauwerk ist rund 60 Meter lang, 20 Meter breit und fast neun Meter hoch. Nur sechs Stützen tragen das gesamte Dach. Das schafft einen großzügigen, offenen Raum mit viel Transparenz. Entworfen hat den Pavillon ein Duisburger Architekturbüro. Gebaut wird in Holz – genauer gesagt in Brettschicht- und Konstruktionsvollholz aus Nadelhölzern. Das Dach bekommt eine lichtdurchlässige Dachhaut aus PVC-Lichtplatten. Die lassen Tageslicht rein, spenden aber gleichzeitig Schatten.
Pavillon in Duisburg fertig zur IGA-Eröffnung im April 2027
Der Baustart war im Februar dieses Jahres. Die Holzkonstruktion soll im Herbst 2026 fertiggestellt sein. Den Innenausbau planen die Verantwortlichen dann pünktlich zur IGA-Eröffnung im April 2027. Unter dem Dach kommen Kassen, Information und Serviceangebote unter. Die Einbauten sehen aus wie Container – das ist bewusst so gewählt. Es ist eine Anspielung auf Duisburgs Hafen- und Industriegeschichte. Auch abends soll der Pavillon auffallen. Spezielle Lichtelemente sorgen dann für einen markanten Auftritt. Die Gesamtkosten liegen bei rund 5,2 Millionen Euro.
Kreis Wesel ist bei der IGA 2027 auch dabei
Auch der Kreis Wesel ist bei der IGA 2027 dabei – mit gleich mehreren Standorten. Dinslaken und Voerde beteiligen sich zum Beispiel mit der Emschermündung. Sie ist Ausgangspunkt für drei Themenrouten – sogenannte Klima-, Landschafts- und Wasser-Loops. In Moers präsentiert sich der Schlosspark besonders. Und in Kamp-Lintfort soll der Zechenpark nochmal in Szene gesetzt werden. Insgesamt beteiligen sich 53 Städte an der IGA 2027. Die Ausstellung läuft vom 23. April bis 17. Oktober 2027. Dauerkarten gibt es bereits – ab 140 Euro für Vollzahler, vergünstigt ab 67,50 Euro. Tagestickets sind ab Herbst erhältlich.
Pavillon in Duisburg soll auch nach der IGA 2027 genutzt werden
Der Pavillon in Duisburg ist von Anfang an auf Wiederverwendung ausgelegt. Die Konstruktion ist modular gebaut und lässt sich versetzen. Ein konkretes Nachnutzungskonzept erarbeitet die Stadt Duisburg gerade. Ziel ist es, das Bauwerk auch nach der IGA 2027 sinnvoll zu nutzen. Die IGA 2027 findet im gesamten Ruhrgebiet statt – Duisburg ist einer der zentralen Standorte. Der RheinPark ist dabei als sogenannter Zukunftsgarten geplant. Die Internationale Gartenausstellung öffnet im April 2027 ihre Tore. Bis dahin laufen am RheinPark noch eine Reihe weiterer Bauprojekte.