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Duisburg bereitet Rettungseinsatz für Venezuela vor
© Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services
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Duisburg bereitet Rettungseinsatz für Venezuela vor

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela bereitet sich auch die Duisburger Hilfsorganisation ISAR Germany auf einen möglichen Einsatz vor. Die ehrenamtlichen Helfer warten jetzt auf ein offizielles Hilfeersuchen aus dem Krisengebiet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2026 09:17

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Nach den schweren Erdbeben in Venezuela laufen bei ISAR Germany in Duisburg die Vorbereitungen für einen möglichen Hilfseinsatz. Die Organisation beobachtet die Lage seit der Nacht gemeinsam mit den Vereinten Nationen, Behörden und dem Robert Koch-Institut. Gleichzeitig prüfen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Verfügbarkeit. Viele müssen dafür zunächst mit ihren Arbeitgebern und Familien sprechen. Ein Team kann aber erst starten, wenn Venezuela offiziell internationale Hilfe anfordert. Das gehört zu den internationalen Regeln für solche Katastropheneinsätze. Nach Angaben der venezolanischen Regierung sind bisher mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Rund 700 Menschen sind verletzt worden. Aus besonders schwer betroffenen Regionen fehlen allerdings noch immer vollständige Informationen. Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten.

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Duisburg wartet auf Hilfeersuchen aus Venezuela

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ISAR Germany könnte mit Such- und Rettungsteams oder mit einem medizinischen Einsatzteam nach Venezuela reisen. Welche Hilfe benötigt wird, entscheidet sich erst nach einem offiziellen Hilfeersuchen. Kommt ein Such- und Rettungseinsatz zustande, reisen auch speziell ausgebildete Rettungshunde mit. Sie können verschüttete Menschen unter Trümmern aufspüren. Danach kommen unter anderem Betonsägen, Bohrer und weiteres Spezialgerät zum Einsatz. ISAR Germany weist darauf hin, dass die ersten 72 Stunden nach einem Erdbeben besonders wichtig sind. Danach sinken die Chancen deutlich, Menschen noch lebend aus den Trümmern zu retten. Zuletzt war die Duisburger Hilfsorganisation nach dem schweren Erdbeben 2023 in der Türkei im Einsatz. Damals rettete das Team sieben Menschen aus eingestürzten Gebäuden.

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